Spätsommer im Fledermauswald

Fledermaus Bechsteinfledermaus in Schwegler 2FN, Schlosspark Schwanberg, Kitzingen, naturgeflatter

September ist für mich die Zeit um Fledermauskästen zu kontrollieren. Ihr könnt mir ja mal über die Schulter schauen.


Mittlerweile habe ich etwa 200 Fledermauskästen über mein Projekt ausgebracht. Ein großer Teil hängt im Kitzinger Klosterforst und in den Mittelwäldern bei Iphofen und Willanzheim. Gefreut hat mich ein Standort an dem seit Jahren eine Kolonie von Fransenfledermäusen lebt. Offensichtlich sagt den Fransen dieses Habitat sehr zu. Ein lichter, sonniger Waldrand mit Brachen, Tümpel, alten Bäumen und vielen Insekten. Ich bin gespannt wie sich diese Kolonie entwickelt.

Ich nehme auch immer wieder mal jemanden mit, um das Interesse an der Fledermaus und dem Artenschutz zu fördern.

An einem anderen Kastenstandort haben sich Siebenschläfer breit gemacht, letztes Jahr waren noch Braunes Langohr und Bechstein zu finden. Nun sind diese grauen Bilche eingezogen und grummeln wenn man ihren Kasten berührt. Deren kleine Verwandte, die Haselmaus, profitiert von den speziellen Kobeln die wir zusätzlich aufgehängt haben. Schon im ersten Jahr konnte diese Art nachgewiesen werden. Einige Fledermauskästen beherbergen Hornissen.

Am frühen Morgen im Mittelwald bei Iphofen. Hier finden sich Bechsteinfledermäuse.

Panorama Mittelwald Iphofen, naturgeflatter

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Kommentare: 2
  • #1

    Nicole (Dienstag, 26 September 2017 21:23)

    Toll. Vielen Dank...❤️❤️

  • #2

    naturgeflatter (Freitag, 15 Juni 2018 12:46)

    Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat.