Naturraumaufwertung Schindholz

Projektskizze, Visualisierung der Naturraumaufwertung Schindholz
Visualisierung der Projektskizze

"Schindholz", lautet die historische Bezeichnung des kleinen, etwas abseits gelegenen Wäldchens. Während dem Bau der Eisenbahntrasse Würzburg/Nürnberg im späten 19ten Jahrhundert, wurden die zu Tode gekommenen Arbeitspferde in diesem Waldstück vergraben. 2019 wird lebendige Vielfalt diese traurige Vergangenheit wenden.

 

Lange Baumreihen und verbindende  Hecken aus fruchttragenden Gehölzen sorgen für Struktur. Dazwischen entsteht eine artenreiche, einschürige Mähwiese. Gesät wird mit lokalem Wiesendrusch. Das Mahdgut dient dem Gelbvieh auf der nahegelegenen Hutung als Futter.

 

Die ehemalige, trockengefallene Grabenstruktur wird für den Wiesenknopf wiedervernässt.

Das Projekt verknüpft den Lebensraum Hutung des Life+ Projekts "Wälder und Waldwiesentäler am Steigerwaldrand bei Iphofen", mit dem Flatterhaus Hellmitzheim. Dort werden Projektentwicklung und Kartierungsergebnisse der Naturraumaufwertung, im Sinne der Umweltbildung dargestellt.

 

Besondere Zielarten sind stark gefährdete Tagfalter wie der Wiesenknopf-Ameisenbläuling und das Rotbraune Ochsenauge. Auf Seiten der Säuger sind es Fledermäuse und die Haselmaus, die von dieser Flurbereicherung profitieren. Ziellebensraum ist eine einschürige Mähwiese, Lebensraumtyp 6510.

 

Die Projektfläche umfasst im ersten Schritt ca. 2 Hektar.

Maßnahmenumsetzung beginnt 2019. Laufzeit 5 Jahre.


  • Konzeptidee, Entwicklung: naturgeflatter
  • Projektträger: Naturpark Steigerwald, Stadt Iphofen
  • Gefördert durch die Regierung von Unterfranken