Zurück in die Vielfalt - Flurbereicherung nicht nur für das Graue Langohr

Rettet das Graue Langohr, Christian Söder, naturgeflatter, Grafik von Ben York Balser

Das Artenhilfsprogramm des Landesamt für Umwelt, LfU, für das im Bestand bedrohte Graue Langohr vereint Raumnutzungsanalysen, Beutetieranalysen und nun auch eine, auf diesen Erkenntnissen aufbauende, Habitataufwertung.

 

Wir wissen wo diese Fledermäuse leben, wo sie jagen und rasten und können nun gezielt diese Lebensräume verbessern. Im direkten Umfeld der Kolonie werden Fluren angereichert, es werden Hecken und Bäume gepflanzt, Wiesen angelegt, Naturgärten gefördert und die Nacht bewahrt. Es werden neue Quartiere geschaffen und bekannte Quartiere erhalten.

Ohne Mithilfe aus der Bevölkerung, ohne Verständnis für die Bedürfnisse dieser besonderen Fledermausart wird uns das nur schwerlich gelingen. Deshalb ist Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zentraler Bestandteil dieses Projekts.

 

Dieses angewandte Naturschutzprojekt im Raum Stadt Kitzingen Siedlung, Ortsteil Hoheim, Stadt Mainbernheim sowie den Kitzinger Gewerbegebieten Goldberg und conneKT läuft 2 Jahre, 2019/2020. Ein weiteres Projektgebiet liegt in Theißing, im oberfränkischen Landkreis Eichstätt.

 

Ein Projekt der Bayerischen Biodiversitätsstrategie

 

... und eine Herzensangelegenheit.