Schindholz

Reihen blühender Laubbäume und Hecken aus fruchttragenden Gehölzen verbinden Lebensräume und werden der offenen Fläche Struktur geben. Dazwischen entsteht eine einschürige Mähwiese per Mahdgutübertragung. Die spätere Wiesenmahd dient dem Gelbvieh auf der nahegelegenen Hutung als Futter. Eine trockengefallene Grabenstruktur wird wiedervernässt.

 

Das Projekt verknüpft den Lebensraum Hutung, des Life+ Projekts "Wälder und Waldwiesentäler am Steigerwaldrand bei Iphofen", mit dem Flatterhaus Hellmitzheim. Dort werden Projektentwicklung und Kartierungsergebnisse dieser Naturraumaufwertung dargestellt.

Zielarten sind stark gefährdete Tagfalter wie der Wiesenknopf-Ameisenbläuling und das Rotbraune Ochsenauge. Auf Seiten der Säuger sind es die Fledermausart Graues Langohr sowie die Haselmaus, die von dieser Flurbereicherung profitieren. Ziellebensraum ist eine einschürige Mähwiese, Lebensraumtyp 6510. 

 

Die Projektfläche umfasst im ersten Schritt ca. 2 Hektar. Im zweiten Schritt kommt ein weiterer Hektar dazu.

 

Maßnahmenumsetzung beginnt 2020, bei fünf Jahren Laufzeit.

  • Konzeptidee: naturgeflatter
  • Projektträger: Naturpark Steigerwald, Stadt Iphofen

Flächen der Naturraumaufwertung Schindholz
Juli 2020. Die Projektfläche nach der letzten landwirtschaftlichen Nutzung.

August 2020. Mahdgutübertragung von einer artenreichen, ortsnahen Spenderfläche.
August 2020. Mahdgutübertragung von einer artenreichen, ortsnahen Spenderfläche.